Wie schafft man es Wohnungsqualitäten nicht zu separieren oder Segmente zu manifestieren, sondern den Genossenschaftsgedanken in ein Wohnquartier baulich zu verankern.
In der Kranichsiedlung Schwedt/O. wollten wir Aspekte wie Barrierefreiheit, neue Wohnformen, soziale Durchmischung, Kiezgedanken oder auch das Bewahren von Bestehendem vereinen. So wurden neben den notwendigen Sanierungsmaßnahmen punktuell Aufzüge barrierearm oder barrierefrei angeorndet; wurden neue Staffelgeschosse errichtet; wurden Etagen weggenommen und neue Terrassenwohnungen geschaffen oder wurden Grundrissänderungen vorgenommen. Aber auch bestehende Wohnungen blieben in ihrer Struktur erhalten.
So wohnen in der Kranichsiedlung Bewohner aller sozialen Schichten und aus jedem Alter in einem Quartier zusammen. Das Projekt wurde in 3 Bauabschnitten unter bewohnten Verhältnissen umgesetzt.
Eine Quartiersnachverdichtung mit 2 Flachbauten rundeten das Konzept ab. So konnten Wohnformen geschaffen werden, die sich nicht in den Bestandsbauten nicht abbilden liesen. Es entstand ein Haus für Betreutes Wohnen und ein Haus für Intensivpflege.
Wir blicken immer wieder gerne auf dieses Projekt zurück, denn es feiert fast 10-jähriges Jubiläum.
Danke an die WOBAG Schwedt eG für den Mut und den Weitblick diese Quartiersbildung realisiert zu haben.

Transformation 5 - Quartiersbildung
6. Mai 2026
